
Projektübung | 2020
Betreut durch Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Hans Gangoly
Zusammenarbeit mit Verena Forstner
Architekten produzieren in ihren Büros eine Vielzahl von Planmaterialien, sowie auch Modelle. Damit auch andere davon Profitieren können, soll ein Architektur Archiv für die Steiermark entstehen. Im Kontext der sich gerade entwickelnden SmartCity Graz wird ein Stadtbaustein Entworfen, der diese öffentliche Nutzung mit Wohntraum kombinieren soll und sich in dieser neuen Art von Stadtquartier positionieren kann.
Wie gehen wir mit sich neu entwickelnden Stadtquartieren um? Wie wollen wir in Zukunft bauen?
Dieser Entwurf zeigt die Auseinandersetzung mit sonder Bausteinen in der neu entstehenden SmartCity Graz. Der quadratische Bauplatz liegt direkt neben dem geplanten Park der sich in das Quartier schneidet. Durch diese dominante Lage, muss das Gebäude mehr sein als nur ein Archiv aber auch mehr als nur ein Wohnbau. Das Gebäude bildet ein kleines Zentrum, welches sich an den Park anschmiegt und diesen durch seine öffentliche Nutzung weiter bespielt. Die Sockelzone bildet mit vier Massiven Volumen ein festes Standbein für dass Gebäude und durch die Setzung zueinander ein sehr spannendes Raumkonglomerat. Durch diese Setzung entstehen eine klare Adressbildung für die sehr Unterschiedlichen Nutzungen und gleichzeitig entsteht ein öffentlicher Raum, der für das Quartier einen sozioökonomischen Mehrwert schafft.
In diese massiven Sockelzone, die ein Museum umfasst, wird der Hybrid aus Archiv und Wohnen gesteckt.
Den jeweiligen Funktionen angepasst, gibt es unterschiedliche Tragwerkssysteme. Die öffentlich zugänglichen Flächen sind von einer Kassettendecke geprägt, während die Wohnungen in einer Klassischen Schottenbauweise funktionieren. Ebenso wie mit den Funktionen, vereint der massive Sockel beide Systeme miteinander.
