
Seminar | 2021
Betreut durch Dipl.-Ing. Dr.techn. Christoph Holzinger
Zusammenarbeit mit Charlotte Grossmann
Die Technologien im Bauwesen entwickeln sich immer weiter, die Devise ist oft, ‚höher, schneller, weiter‘. Aber auch in kleineren Maßstäben wird viel an neuen Technologien und Methoden geforscht und entwickelt. Im Rahmen des IASS Wettbewerbs soll ein Leichtbaupavillon entwickelt werden, der zudem gut zu transportieren ist.
Origami, jeder kennt es und trotzdem ist jeder fasziniert, aus einer zweidimensionalen Fläche entsteht eine Struktur. Genau hier setzt das Konzept an.
Wie kann möglichst einfach und elegant eine solche Struktur in einen erlebbaren Raum verwandelt werden?
Als Basis der Struktur dienen Dreiecke aus Holzrundstäben, welche flexibel und variabel aneinander gereiht werden. Durch eine Klettverbindung bleiben die Dreiecke zueinander beweglich und stellen damit das wichtigste Merkmal eines Origami dar. Um statisch nicht nur die Scherkräfte sondern auch die Zugkräfte aufnehmen zu können, werden die einzelnen Elemente an den Eckpunkten zusätzlich mit Drähten verstärkt.
Durch die hohe Flexibilität der Struktur, kann diese nicht nur als Pavillon genutzt werden, sondern auch für einzelne Möbel, wie zum Beispiel einem Stuhl.
